• Hellabrunn, November 2013

    Vom Tierpark Hellabrunn und seinen beiden Eisbaeren gibt es ja Tonnen von Fotos - also kommt es auf die paar von mir auch nicht mehr drauf an!

    Ich war Anfang November bei Giovanna und Yoghi zu Besuch und habe die Baeren wie folgt erlebt:

    - Yoghi schlafend auf einem Felsen im mittleren Gehege

    Yoghi

    - Giovanna schlafend im Mulch
    - Yoghi im Zeitlupentempo ins Tundragehege schleichend
    - Yoghi und Giovanna hintereinander her rennend
    - beide Baeren sich gemuetlich ins Tundragehege zu den fuer sie verteilten Melonen begebend

    Giovanna

    - beide Baeren genuesslich ihre Melonen essend
    - beide Baeren vor der geschlossenen Tuer ungeduldig wartend, um ins andere Gehege zu kommen
    - Yoghi Giovanna anbruellend, doch gefaelligst vom Fleisch wegzugehen
    - Giovanna (die Arme) sich mit Salat begnuegend
    - Giovanna sich auf dem Felsen in Positur setzend (leider hat weder sie noch Yoghi mir den Gefallen getan, ins Wasser zu springen)
    und meine letzter Eindruck von Yoghi:
    -auf dem Rueckend liegend mit beiden Vordertatzen gegen die Stalltuer donnernd!!!!
    Ich habe die Hand an die Scheibe gehalten - die Scheibe vibrierte! Und das "Donnern" konnte man noch ein ganzes Stueck vom Gehege entfernt hoeren!!

    Wie immer: Giovanna und Yoghi - ein Erlebnis!

    Und da ich vorhabe, im naechsten Sommer die "richtigen" Eisbaeren in Churchill zu besuchen, habe ich den beiden versprochen, sie von ihnen ganz ganz fest zu gruessen!

    Wer mag, der kann ja mal hier durchs Album von den 2 beruehmten und beliebten Hellabrunnern blaettern:

    http://www.flickr.com/photos/61343676@N07/sets/72157637518327634/

    Viel Spass und wie immer: Baerige Gruesse aus Kanada!

  • Nikita/Thanksgiving 2013

    Nachdem Hudson nach Winnipeg umgezogen und Inukshuk “seinen Pflichten” als Eisbaerenmann nachgekommen und somit wieder nach Cochrane abgereist ist, verbleiben im Zoo von Toronto “nur” die beiden Schwestern Nikita und Aurora.

    Da man von Aurora ganz fest annimmt und hofft, dass Inukshuk’s “Pflichten” erfolgreich waren, ist sie schon im Mutter-Kind –Abteil, was sie aber lt. der Pflegerin, auch moechte. Bei Nikita weiss man nichts Genaues!!

    Somit hat aber Nikita das ganze grosse Gehege fuer sich! Es ist mir allerdings aufgefallen, dass die Eisbaeren von Toronto selten von ihrem grossen Gehege Gebrauch machen!

    Wie dem auch sei, Nikita hat bei der Fuetterung zur Freude der Zuschauer “mitgespielt” und somit kann ich ein paar (meiner Meinung nach) nette Bilder von ihr mit ihrem Kuerbis zeigen. Vor allem gefaellt mir der Kontrast von orangfarbenen Kuerbis und weissem (!!!???) Eisbaeren sehr gut. Aber auch der gruene Salat (Roman Lettuce) kommt gut zur Geltung!!!

    IMGP9438-1

    Spaeter , im Laufe des Nachmittages, habe ich dann Nikita doch im anderen Teil ihres Geheges gesehen; bei dem kleinen Becken und vor dem grossen Graben. Leider ist sie da aber viel gewandert.

    IMGP9652-1

    Wer Lust hat, der kann ja den nachfolgenden Link mal anklicken!

    http://www.flickr.com/photos/61343676@N07/sets/72157636852288754/

  • Ich glaub' mich kuesst ein Walross!

    Am 23. Maerz war es endlich so weit, dass ich das Geburtstagsgeschenk meiner Tochter einloesen konnte!
    “Animalier d’un jour” – Ein Besuch hinter den Kulissen des Aquariums von Québec!

    Das Programm laeuft von 08.55h – 12.00h
    Nach einer kurzen Einfuehrung und Erklaerung - vor allem die Sicherheit betreffend – ging es zu den Robben.
    Zu denen durfte ich als erstes ins Gehege. Sie kamen zum Beschnuppern und um sich natuerlich sofort ihre Belohnung, einen Fisch, abzuholen. Die Tiere reagieren auf verschiedene Kommandos, die u.a. auch dazu da sind, ihr Wohlbefinden zu sichern. Sie steigen auf die Waage, sie oeffnen den Mund und sie lassen sich betasten. Jeden Tag werden bei der Fuetterung z.B. Speichelproben entnommen, die dann im Labor ausgewertet werden.
    Mit dicken (und warmen) Gummihandschuhen habe ich sie gefuettert, nachdem sie ihr Kommando ausgefuehrt hatten. Es ist gar nicht so einfach, einen glatten und nassen Fisch mit dem Gummihandschuh zu nehmen und zu werfen! Danach durfte ich sie auch anfassen und bekam ein den ersten dicker Schmatzer auf die Backe gedrueckt!

    Es wird darauf hingewiesen, dass sie sich zwar anfassen und abtasten lassen, dass sie aber die z.B. fuer Hunde ueblichen Streicheleinheiten nicht schaetzen!

    Bei den Walroessern ging es anders - die mussten mich zuerst beschnuppern! Dann, als sie mich akzepiert hatten, durfte ich in deren Gehege. Eigentlich sind das ganz lustige Gesellen und ich habe sie bisher immer vernachlaessigt! Leider sind das bisher in Kanada die einzigen ihrer Art, die ich in einem Zoo gesehen habe. Ihr Schnurrbart hat die Textur einer duenneren Waescheleine! Sie koennen auf Kommando mit den Pfoten klatschen, schmatzige Kuesse an die Glasscheibe ihres Beckens druecken (auch auf meine Backe!), sich im Wasser drehen und “singen”!

    Danach ging es in die Nachtquartiere der Eisbaeren.

    Bevor die Pfleger das Nachtquartier betreten, wird per Funk die Sicherheitskontrolle verstaendigt, mit genauer Angabe der Personenanzahl - und beim Verlassen ist das die gleiche Prozedur - in der Hoffnung, dass die Rechnung aufgeht und niemand vermisst wird!:)

    Vor den Innengehegen ist eine rote Linie, die man als Besucher nicht ueberschreiten darf. Bei der Erklaerung der Sicherheitsvorschriften ist das ein wichtiger Punkt! Da wurde mir vieles erklaert und gezeigt; mit Taiga wurde Targettraining durchgefuehrt und ich durfte sie mit einem Stueck Toastsbrot fuettern!

    DAS WAR DER HOEHEPUNKT!

    Taiga & Christa

    Dann gings ins Gehege, wo es meine Aufgabe war (!!!!), Essbares zu verstecken, waehrend die Tierpfleger sauber machten. Hinterher wurde Taiga ins Gehege gelassen. Zwischen den beiden Gehegen ist eine Mauer und auf die sind wir dann raufgeklettert und von da aus wurden beide Baeren (die z.Zt. noch getrennt sind) nochmal gefuettert und ich konnte sie von da aus fotografieren.
    In ein paar Wochen sollen Eddy und Taiga zusammengelassen werden! Z.Zt. koennen sie sich nur in den Nachtquartieren sehen und hatten, lt. den Pflegern, auch schon mal am Schnuppergitter Kontakt zueinander! Leider laeuft mein Eddy noch genauso wie bei meinem letzten Besuch! Ich hoffe, sehr, dass sich das nach einer Vergesellschaftung der beiden aendern wird! Mal sehen….

    Was neben den Tieren noch gezeigt wurde, sind die sehr beeindruckenden Wasseraufbereitungsanlagen. Eine Anlage mit Salzwasser – fuer die Tiere die zwar im Salzwasser heimisch sind, die aber nicht im Wasser atmen – und eine Anlage mit Meereswasser fuer die Vielzahl der Fische . Das Meereswasser wird per Pulver “Instant Ocean” zubereitet. Die Becken der Robben, Walroesser und Eisbaeren haben immer so um die plus 10 Grad, allerdings wird diese Temperatur nicht durch eine eingebaute Heizung, sondern ganz einfach durch das Durchlaufen der Filteranlagen erreicht.
    Fuer jedes Tier gibt es einen Ordner, in dem regelmaessig festgehalten wird, was und wie viel gefuettert wurde, wie schwer das Tier ist, wie es um den Gesundheitszustand des Tieres steht, welches Spielzeug ein Tier hatte und wie lange es sich damit beschaeftigt hat…..
    Kueche und Kuehlraum gehoerten auch zum Programm. – Es wird alles, oder sagen wir mal sehr viel ,gezeigt.

    Das Fuettern der Polarfuechse und die Vorfuehrung einer europaeischen Eule (die mit 2 anderen Raubvoegeln ein Ueberbleibsel des Zoos von Québec ist) gehoerten auch zum Programm.
    Fotografiert habe ich waehrend dieser 3 Stunden nur kurz auf der Mauer zwischen den beiden Eisbaerengehegen, aber eine der Pflegerinnen hatte eine Kamera dabei und die Beweisfotos gemacht.

    Das ist der Link:

    http://www.flickr.com/photos/61343676@N07/sets/72157633154881046/

    Und das ist der Link zu den Fotos von Eddy und der schoenen Taiga, von der Trennmauer zwischen den beiden Gehegen aus:

    http://www.flickr.com/photos/61343676@N07/sets/72157633150005465/

    Eddy hat ja seit langem seinen ganz speziellen Eisbaerenplatz in meinem Herzen - jetzt muss er ihn sich mit Taiga teilen, die zu einer wunderschoenen Eisbaerin herangewachsen ist!

    La belle Taiga

    Ich hoffe und wuensche mir, dass die Vergesellschaftung der beiden gut gehen wird, dass Eddy seine Lauferei (wenigstens ein bisschen) aufgeben wird und dass es vielleicht in ein paar Jahren Nachwuchs geben wird.

    Ganz zum Schluss ein paar Worte an meine Tochter: Mitzimaus, danke fuer das schoene und mir immer in Erinnerung bleibende Geburtstagsgeschenk!

  • Hudson - November 2012

    Im Zoo von Toronto sind z.Zt. drei Eisbaeren und Hudson ist der absolute Star!

    Die anderen Eisbaeren sind

    *Aurora – sie befindet sich z.Zt. im Innenteil des Mutter-Kind-Geheges, da man sich von ihr Nachwuchs erhofft (Vater des eventuellen Nachwuchses ist Inukshuk)

    * Nikita – sie befindet sich im hinteren Teil des Freigeheges, war aber nicht geneigt, mir eine Audienz zu gewaehren, sondern liess sich nur aus der Ferne betrachten. :(

    IMGP8573

    Ja und dann ist da noch Inukshuk, der eigentlich dem Zoo von Toronto gehoert, im Moment aber nach Cochrane „umgezogen“ ist.
    Ueber seinen weiteren Verbleib habe ich zwei sehr gegensaetzliche (wie immer unverbindliche) Aussagen gehoert:

    1. Er soll so lange in Cochrane bleiben, bis Hudson gross genug ist, um umzuziehen, bzw. bis man ein dauerhaftes Heim fuer ihn gefunden hat. Ausserdem sei es fuer Aurora beruhigender, im Moment kein maennliches Tier in der Naehe zu haben – Hudson zaehlt noch nicht!
    2. Er ist sozusagen „in Rente“ und soll seinen Lebensabend in Cochrane verbringen, das auf aeltere Eisbaeren eingestellt sein soll. Leider ist der Polarbear Habitat von Cochrane im Norden Ontarios und somit fuer einen „Kontrollbesuch“ aeusserst schwer zu erreichen!

    Wie auch immer – die Zeit wird zeigen, wie die Situation in Toronto gehandhabt werden wird.

    Auf alle Faelle ist der kleine Hudson ein Wonneproppen, eine Pelzkugel zum Verlieben!

    IMGP8371

    Bei der Fuetterung zoegerte er, ins Wasser zu gehen und versuchte erst mal, die in Eis eingefrorenen Fische per Pfotenklatscher ins Wasser zu sich heranzubringen. Letztendlich hat er sich dann doch bequemt, ins Wasser zu gehen, um an sie heranzukommen.
    Spaeter habe ich ihn allerdings auch schwimmen sehen!

    In gewisser Weise erinnert er mich an Raspi – schaut mal selber:

    Hudson:
    Hudson
    Raspi:
    Raspi

    Aber irgendwie aehneln sich die kleinen Eisbaeren alle!

    Hier ist der Link zu Hudson:

    http://www.flickr.com/photos/61343676@N07/sets/72157632133629348/

    PS: Die ‘‘Tupfen‘‘ auf einigen Fotos sind Schneeflocken! 

  • Yellé - der Wanderer

    Ich wollte ihn ja schon so lange sehen, aber leider wohnt er halt nicht gerade um die Ecke – 520 km oder mindestens 6 Stunden Fahrt trennen mich von ihm.

    Ja, und am 20. Oktober 2012 stand ich also vor seinem Gehege!

    Ich haette gerne geschrieben, dass er ein Superbaer ist und dass alles rundherum ok ist. Ist es aber leider nicht.
    Yellé ist nach wie vor ein Superbaer aber er laeuft….und laeuft….und laeuft….den ganzen Tag.

    Ich war immerhin am Samstag von 15.30h–17.00h und am Sonntag von 10.30h–17.00h im Zoo Sauvage, aber meine Fotos vermitteln eigentlich ein falsches Bild, denn sie zeigen einen Yellé beim Schwimmen, beim nach dem Futter tauchen, beim sich das Fell am Felsen trocken reiben und natuerlich sieht man ihn auch “in Bewegung” – aber was Yellé am meisten macht, das ist gehen… Das was die Bilder wiedergeben, sind kleine Momente waehrend des Tages – meistens vor/waehrend und nach der Fuetterung

    Yellé

    Ich moechte an dieser Stelle anmerken, dass man sich in St-Félicien schon Gedanken ueber ihn macht, aber die Pfleger sagten mir auch, dass er ein schwieriger Baer sei; dass sie versuchen wuerden, ihn abzulenken (wenn er ein Spielzeug hat, dann interessiert er sich 10 Minuten dafuer, und das wars dann! – sie werfen, ohne dass er es sieht, Futterhaeppchen ins Gehege, die er dann erriechen und finden soll – manchmal tut er es, manchmal nicht - im Sommer bekam er lebende Forellen – das hat ihm anscheinend gefallen). Man bekommt aber auch die Antwort, dass sein Laufen eine Art und Weise sei, mit der er seine ueberschuessige Energie verbrauchen wuerde.

    Wie auch immer – er laeuft.

    Yellé

    Am Abend, kurz vor der Schliessung des Zoos, da will er dann in seinen Stall, in dem er die Nacht verbringt. Die Pflegerin sagte mir, dass er dort schlafen wuerde! Kann ich mir auch vorstellen, denn wenn ich den ganzen Tag laufen wuerde, dann waere ich am Abend auch hundemuede! Er ist auch nicht unbedingt der "dickste" Eisbaer - was z.T. auch auf seine Lauferei zurueckzufuehren ist. Denn jedes Gramm, das man versucht an ihn hinzufuttern, das laeuft er wieder ab.

    Aisaqvak ist z.Zt. von ihm getrennt, denn man erhofft sich evtl. Nachwuchs.

    Ich persoenlich wuerde mir keinen Nachwuchs wuenschen, sondern viel eher, dass Aisaqvak wieder zu Yellé zurueckkommt und dass die beiden ein “neues” Jahr miteinander vor sich haben und dass sich Yellés Verhalten vielleicht bessert!

    Hier ist der Link zu den Fotos:
    http://www.flickr.com/photos/61343676@N07/sets/72157631847528139/

  • Ueberraschung in Nuernberg

    Fuer meinen Besuch in Nuernberg galt das Gleiche wie auch schon fuer Hellabrunn: Wie, wann und ob ueberhaupt! Umso erstaunter war ich, als ich, vor dem Eisbaerengehege stehend, meinen Namen hoerte!
    Gaby aus Konstanz und der Herr Gemahl statteten den Eisbaeren ebenfalls einen Besuch ab! Die Ueberraschung und die Freude ueber dieses unverhoffte Wiedersehen war auf beiden Seiten gross!

    Bei den Eisbaeren war erst mal wenig los. Anscheinend hatte einer der beiden Buben “Dienst”, denn er sass auf der kleinen Insel und liess sich bewundern und betrachtete uns auf der anderen Seite der Glasscheibe. Er turnte ein bisschen auf der Insel rum, erschrak, als ganz unerwartet die Wasserfontaene zu sprudeln anfing und spielte dann mit seinem schwarzen Ball, den er ziemlich locker mit seiner Schnauze hochzog (spaeter habe ich dann im Nebengehe gesehen, dass sich der Pfleger beim Aufraeumen des Geheges mit so einem Ball nicht so leicht getan hat! :DD).

    Dann aber, als im Nebengehege, mit einem von innen gegen die Tuer ballernden Felix als Hintergrundgeraeusch, sauber gemacht und aufgeraeumt wurde, “klebten” die beiden Buben an der Trennscheibe und beobachteten neugierig das Geschehen. Vera war fuer alle Faelle nicht weit weg und ueberwachte ihre “Kleinen”.

    Spaeter, als wir “Nichteisbaeren” uns in der Waldschaenke gestaerkt hatten

    und wieder zu den Baeren zurueckkamen, sahen wir, dass auch sie eine Staerkung erhalten hatten – ja und dann war es leider schon Zeit, mich sowohl von den Eisbaeren wie auch von Gaby und dem Herrn Gemahl zu verabschieden.

    “Schee wars”!!!!

    Hier ist der Link zum Album:

    http://www.flickr.com/photos/61343676@N07/sets/72157631658584063/

    Mit Sicherheit war das fuer mich die letzte Gelegenheit, das Trio Vera, Aleut und Gregor miteinander zu sehen – ich hoffe, dass man fuer die Buben einen schoenen Tierpark mit einem den Baeren ergebenen "Personal" finden wird und dass sich vielleicht doch die Gelegenheit ergibt, den einen oder den anderen dort wiederzusehen.

    Ja, und dann gibts noch die - die wollten auch mit in den Blog!!! Das sind zwar keine Eisbaeren, aber wir wollen da mal nicht so kleinlich sein....

  • Keine "Aektschn" bei den Eisbaeren - Sep..2012

    Als ich nach einjaehriger Abwesenheit wieder bei den Hellabrunner Eisbaeren war, sah ich zwei behaebige aber (meiner Meinung nach) zufriedene Bewohner des Polariums.

    Yoghi

    Waehrend meiner sechs Stunden im Tierpark habe ich ca. vier Mal bei Yoghi und Giovanna vorbeigeschaut - und es war mehr oder weniger immer das Gleiche.

    Halt - was sie beide, neben vor sich hindoesen, noch ausgiebig taten, dass war sich kratzen und sich an diversen Felsen reiben. Ansonsten lagen sie schlaefrig rum, Yoghi machte es sich auf seinem Felsen bequem - erst allein und dann mit einem kleinen Stock - , dann spaeter wurde Giovanna "gebeten" ihren Platz vor dem kleinen Tauchbecken zu verlassen - es kam zu einem kurzen einander Anfauchen und dem darauffolgenden Platztausch, wobei man den Groessenunterschied der beiden sehr schoen sehen konnte und wobei man aber auch sehen konnte, dass beide erhebliche Fettpolster zugelegt hatten. Dann etwas spaeter meinte "La Donna" wohl, dass ihr ein kleiner Gang in die Tundralandschaft gut tun wuerde und auch, dass Gruenzeug - in diesem Falle Graeser und Schilf - der Gesundheit nicht schaden koennte und somit machte sie sich etwas gelangweilt daran, dieses dort zu fressen.

    Yoghi

    Alles in allem war es ein "ereignisloser" aber mich trotzdem zufriedenstellender Besuch, der natuerlich von der Aussage eines Besuchers "Und des is jetzad da Knut, oda?" gekroent wurde!

    Ich habe meine Zeit vor dem Eisbaerengehege sehr genossen und werde von diesen Erinnerungen jetzt ein Jahr zehren muessen!
    Ich hoffe, dass es Yoghi und Giovanna weiterhin so blendend gehen wird und wer weiss, vielleicht gibt es im Jahr 2013 ja Nachwuchs!

    Hier der Link zu den Fotos:

    http://www.flickr.com/photos/61343676@N07/sets/72157631614287635/

  • Eddy, Ganuk und Taiga

    Eddy, Ganuk und Taiga

    Ganuk & Taiga

    Am 10. 12. 2011 bin ich nach Quebec gefahren um die Eisbaeren zu besuchen – sowohl Ganuk und Taiga, die 2 Neuzugaenge aus St-Felicien, wie auch meinen alten Freund Eddy.

    Aber anstatt einer angenehmen Ueberraschung, gab es eine sehr erschreckende – Eddy’s stereotypes Verhalten.
    Ich war ca. 4 Stunden dort und waehrend dieser Zeit ist der Baer, mit einer kurzen Unterbrechung, auf und ab gelaufen ! Vier Schritte hin und 8 Schritte zurueck und dazu die schwingende Kopfbewegung. So schlimm habe ich es nur einmal bei einem Baeren in Chicago gesehen. Es war fuerchterlich !
    Eine andere Besucherin (die anscheinend oefters kommt) und ich, wir haben die Tierpfleger darauf angesprochen und sie sagten uns, dass sie alles versuchten, um ihn abzulenken, aber dass er SEHR gestresst sei – wegen der beiden jungen Baeren im Nachbargehege, die er zwar riechen aber nicht sehen kann. Sie sind sich der Lage sehr wohl bewusst und wissen auch, dass der Baer, wenn sich nichts aendert, durchdrehen wird.
    Ein Vergesellschaftung der beiden jungen Baeren mit Eddy steht im Moment ausser Frage, da er sie als Beute ansehen und toeten wuerde. Es wird auch noch eine Weile vergehen, bis Taiga und er zusammenkommen koennen.
    Einer der naechsten Schritte sei aber trotzdem, den Baeren demnaechst in den Innengehegen Sichtkontakt zu geben,
    Ansonsten liegen in der Anlage jede Menge Spielsachen rum, es werden Duftspuren gelegt und Nahrung wird versteckt.
    An diesem Tag haben sie auch zum 1. Mal einen Gehegewechsel vorgenommen, sodass er wenigstens ein bisschen abgelenkt wird – er hat das andere Gehege auch inspiziert, hat ueberall rumgerochen, seine Geburtstagstorte (an dem Wochendende war sein 12. Geburtstag) hat ihn nicht allzu interessiert, und hat dann, auch in diesem Gehege, seinen Marsch wieder angefangen. Ich bin dann gegangen…

    Was Taiga und Ganuk anbelangt – die beiden haben den Gehegewechsel auch sehr genossen, denn dieser Teil des Geheges hat das grosse Becken, und das sind sie von St-Felicien her gewoehnt. Im kleineren Gehege habe ich sie zeitweise auch wandern sehen.

    Wer immer das liest und wer an positive Gedanken glaubt, der sollte sie bitte dem Eddy schicken – er (und auch seine Pfleger) brauchen sie sehr dringend !

    Eddy

    Hier ist ein Link zu den Bildern
    http://www.flickr.com/photos/61343676@N07/sets/72157628376975559/

  • BB - Bayrische Baeren

    Im Moment ist es fuer mich gar nicht so einfach, etwas ueber diese bayrischen Baeren zu schreiben, geschweige denn, Fotos ueber sie zu veroeffentlichen, denn als ich in Hellabrunn und in Nuernberg vor den Gehegen stand, da waren diverse Eisbaerenfans von den verschiedenen Blogs da, was zur Folge hat, dass viele aehnliche Bilder geknipst und auch schon veroeffentlicht worden sind!
    Ich moechte aber doch meiner Freude vollen Lauf lassen und ein paar Bilder (es sind ein paar mehr geworden;)) zeigen.

    Gleichzeitig moechte ich hier noch sagen, dass es mich sehr gefreut hat, "alte" Bekannte wiederzutreffen und neue Bekanntschaften zu schliessen! Danke an euch alle - es war schoen, mit euch vor den Gehegen zu stehen!

    Was die Baeren anbelangt - ueber die ist alles gesagt und geschrieben worden!

    Aber "a bisserl was" muss ich schon auch noch schreiben!!!

    Ich habe Gregor und Aleut zum 1. Mal gesehen, kann sie natuerlich ueberhaupt nicht auseinander halten, finde sie selbstverstaendlich unendlich goldig und putzig, wuensche ihnen noch eine schoene Zeit mir ihrer Mama und danach einen schoenen Tierpark und ein schoenes Gehege und Pfleger die sie lieben werden und Besucher, die sie "Eisbaeren" sein lassen werden!

    Gregor oder Aleut

    Vera ist nach wie vor eine von den schoensten und Felix einer der "coolsten" Eisbaeren!

    Eisbaerin Vera

    In Hellabrunn habe ich zwar beide Eisbaeren gesehen, aber als Fotomodell habe ich mit Yoghi mehr Erfolg gehabt als mit Giovanna! Und ueberhaupt Yoghi ..... da fehlt nur der Knopf im Ohr!
    Es wird ja gehofft und gemunkelt, dass da im Winter Nachwuchs kommen soll - "schaung' ma moi" - wie es auf bairisch so schoen heisst!

    Eisbaer Yoghi

    Und da gibt es dann auch noch Olga - die alte Braunbaerendame. Sie hat sich einige Zeit lang mit uns "unterhalten" und uns mehr oder weniger in ihr Gehege eingeladen!;). Ich hoffe, dass sie nach dem Winterschlaf wieder aufwachen wird und dass ich sie bei meinem Besuch im naechsten Jahr wiedersehen werde!

    Ach, was man sich so alles fuer die Baeren wuenscht!!!

    Bei mir in der Familie heissen die Eisbaerenfans mittlerweile "Eisbaerengestoerte" und ich bin stolz, eine davon zu sein! Sehr stolz sogar!

    Ja, natuerlich moechte ich die verbleibende Brillenbaerin und den Nuernberger Neuzugang, den Roten Panda, nicht unerwaehnt lassen. Von beiden war ich in der Lage, brauchbare Fotos zu machen, was mir leider bei der Syrischen Braunbaerin nicht gelungen ist.

    Hier der Link zum Flickr-Albun
    http://www.flickr.com/photos/61343676@N07/sets/72157631694227619/

    viel Spass beim Anschauen und baerige Gruesse aus Kanada !

    PS:
    Diese beiden wollten unbedingt mit in den Blog!

    Die Loewin aus Nuernberg und der Ozelot aus Hellabrunn!

    Nuernberger LoewinMuenchner Ozelot

    (Man kann die Bilder uebrigens aufplustern.)

  • Inukshuk, Aurora und Nikita

    Nach fast ueber einem Jahr hatte ich mal wieder die Gelegenheit, den Toronto Tundra Trek zu besuchen.

    Nikita und Aurora

    Ich bin nach wie vor von dieser Anlage begeistert – sie ist sehr grosszuegig angelegt und die Eisbaeren haben jede Menge Moeglichkeiten, sich zurueckzuziehen ! Es gibt "strategische" Punkte, von wo aus man sie (je nach Menschenmenge mehr oder weniger gut) sehen kann, aber das Gehege ist aussen herum an etlichen Stellen bepflanzt sodass man an manchen Stellen ueberhaupt keinen Zugang hat. So waren z.B. bei meinem Besuch erst mal nur 2 der Baeren zu sehen. Es war mir unmoeglich, den Dritten zu finden.

    NikitaAurora
    Als ich ankam, war einer im Wasser und einer doeste auf einem der Felsen in der Sonne. Da der Pfleger erst um 15.00 zur Stelle war, fragte ich zwei andere Zooangestellte, welcher Baer denn welcher sei. Dass der sich im Wasser befindende Aurura war, darueber waren sie sich einig ("sie mag es, so im Wasser zu liegen"), welcher der in der Sonne doesende sei, darueber waren sie sich nicht ganz schluessig und da dieser Baer erheblich groesser zu sein schien, waren wir (Spezialisten unter sich !) der Meinung, dass es sich um Inukshuk, den "Herrn" des Geheges handeln muesse.
    Als jedoch dann spaeter, so ca. eine halbe Stunde vor der kleinen Fuetterung ( mehr eine "Baerenbrotzeit") der 3. Baer auftauchte – da gab es fuer mich keinen Zweifel, dass DAS Inukshuk sein musste und dass es sich bei den beiden anderen Baeren um die Schwestern Aurora und Nikita handeln musste.

    Inukshuk

    Inukshuk kam ganz gemaechlich aus dem hinteren (nicht einsehbaren) Teil des Geheges vorgeschlendert und legte sich in die Grotte, von der aus er alles im Auge hatte. In erster Linie war er damit beschaeftigt, die laestigen Fliegen von seiner Nase fernzuhalten !
    Ansonsten muss er wohl auch irgendwo in die Zooschule gegangen und ein guter Schueler gewesen sein !!!

    Waehrend Nikita auf dem Felsen lag, begann Aurora Bahnen zu schwimmen – sehr zur Freude der am Unterwasserfenster stehenden Zuschauer (u.a. ich). Sie ging unter Wasser, bzw. schwamm dann zum Fenster, stiess sich ab und schwamm rueckwaerts einen Teil im Becken, um sich da auch wieder mit einer Pfote vom Rand abzustossen. Das machte sie eine Zeit lang – somit begab ich mich kurz in einen anderen Teil des Zoos und lernte ein neues Tier kennen !

    Das Matschie Baumkaenguru!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Matschie-Baumk%C3%A4nguru

    Ein paar Bilder davon gibt es auf einem extra Link, genauso wie ein paar Tigerbilder – zu mehr hat es leider aus Zeitgruenden nicht gereicht !

    Als ich wieder zu den Eisbaeren kam, da war die Fuetterung schon im Gange und die Plaetze ziemlich vergeben ! Es gab gelbe Rueben und kleine Eisbomben. Ich bin immer wieder erstaunt, wie diese grossen Baeren mit ihren Pranken die gelben Rueben so gekonnt festhalten und auf den Pfoten balancieren koennen !

    Leider war die Zeit (wie immer) zu kurz und nach ca. 3 Stunden musste ich mich schweren Herzens verabschieden !

    Hier der Link zum Flickr-Album "Eisbaeren"
    http://www.flickr.com/photos/61343676@N07/sets/72157631694281426/

    Flickr "Baumkaenguru und Tiger"
    http://www.flickr.com/photos/61343676@N07/sets/72157631694345480/

    Viel Spass!

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